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Das antike Kilikien umfasst ein Gebiet der östlichen türkischen Südküste mit ihrem Hinterland und entspricht in etwa dem östlichen Teil der Provinz Antalya plus der ganzen Provinz Icel (Mersin) und der Ebene von Adana, der sogenannten Cukurova. Auf Grund seiner unterschiedlichen Landschaften unterschied man in der Antike einen Westteil, das "Rauhe Kilikien - Cilicia Tracheia" von einem Ostteil, das "Ebene Kilikien - Cilicia Pedias".
Erste Siedlungen wurden in der Gegend schon von den Hethitern gegründet. Der Name Kiliken erscheint bereits auf assyrischen Inschriften. Im 5.Jh. wurde
Kilikien persische Provinz (Satrapie). Alexander der Große beendete die persische Ära mit der Entscheidungsschlacht 333 v.Chr. Seine Nachfolger kämpften um Kilikien, das schließlich an das Seleukidenreich fiel. Ende
des 2.Jh.v.Chr. nisteten Seeräuber sich an der kilikischen Küste ein. Ihr Unwesen konnte erst von den Römern beendet werden. In byzantinischer Zeit war Kilikien Siedlungsgebiet der frühen Christen. Es folgten
Einfälle von Arabern, Kreuzfahrern, Mameluken, Karamanen und Osmanen.
Die Landschaft Kilikiens ist dominiert vom Taurusgebirge. Der Felsrücken reichen bis an die Küste, so dass sich Sandstrände
nur in einzelnen Buchten der Steilküste ausbilden konnten. Allerdings gibt es auch große ebene Deltagebiete: Göksudelta und die Cukorova.
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