Türkei

Ägäis

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Alle Berichte und Bilder aus dem Ägäisraum stammen aus dem Frühjahr 2001 und zwar aus dem Gebiet zwischen Ephesus und Bodrum , insbesondere aus der Gegend um den Bafasee.

Das Hinterland der Ägäisküste ist eine Berglandschaft, in der die großen Täler mehr oder weniger im rechten Winkel auf die Küste treffen. So können Westwinde vom Meer weit ins Binnenland eindringen und schaffen ein ausgeglichenes ozeanisches Klima mit heißen Sommern und milden Wintern. Das Maximum der Niederschläge fällt zwischen Dezember und Januar. Im Sommer zwischen Juli und September regnet es normalerweise nie.

Bafasee mit Latmosgebirge

Die Landschaft in diesem Gebiet ist - wie in der gesamten Ägäis - sehr abwechslungsreich und bietet dem naturkundlich interessierten Reisenden eine vielfältige Flora und Fauna  recht engem Raum.

So grenzen im Nationalpark Mäanderdelta und am Westufer des Bafasees Feuchtgebiete an tischebene, im Sommer extrem trockene Salzflächen. Beide Gebiete sind besonders für Ornithologen interessant, das Gebiet um den Bafasee ist zudem ein El Dorado für Orchideenliebhaber. Aber für auch Reptilien- und Insektenkundler ist die Region äußerst interessant. Zu ausgedehnten Wanderungen lädt vor allem das Latmosgebirge mit seinen fantastischen Steinformationen ein.

Die natürliche Vegetation des Mittelmeerraums ist spätestens seit der Antike weitgehend zerstört, denn ehemalige Waldgebiete wurden fast vollständig gerodet. Ausgedehnte Olivenanpflanzungen prägen heute das Landschaftsbild.

Weite Teile des Landes werden zudem von einer Buschvegetation bedeckt, der Macchia, in der wegen der meist intensiven Beweidung dornenbewehrte Sträucher dominieren. Im Nationalpark Davutlar an der Küste kann sich diese Pflanzengemeinschaft nun geschützt vor Viehverbiss ungestört entwickeln.

Nur in unzugänglichen Gebieten finden sich noch Reste natürlicher Vegetation, wie kleine Parzellen mediterranen Kiefernwalds, der oft auf Bergkuppen erhalten blieb.

Für archäologisch Interessierte ist der gesamte Ägäisraum wie auch das restliche Kleinasien ein fast unerschöpfliches Betätigungsfeld mit vielen berühmten und auch weniger bekannten Sehenswürdigkeiten. Ephesus, Milet, Priene und der Apollontempel in Dydima werden auf dieser Internetseite vorgestellt. Es gibt aber noch touristisch gar nicht “erschlossene” Reste früherer Besiedlung! So trifft man bei Wanderungen manchmal unvermittelt auf eine byzantinische Klosterruine oder auf antike Marmorsteinbrüche, in denen noch unfertige Säulen herumliegen

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