Der Legende nach brachte einst ein König seine Tochter auf diese Burg, als er bei einer Weißsagung erfuhr, dass sie durch einen Schlangenbiss sterben würde. Doch mit
einem Obstkorb gelangte eine Giftschlange auf die eigentlich sichere Insel und die Tochter starb durch ihren Biss. Die heute sichtbare Festung stammt aus der Zeit der Kreuzfahrer um 1100 und
war ein Glied in einer Verteidungslinie des Byzantinischen Reichs gegen die Einfälle islamischer Völker aus dem Osten.
Gegenüber der Seeburg steht am Ufer die Landburg aus dem 13. Jh., deren
Uraprung aber älter ist. Die erste Festung an dieser Stelle wurde schon in römischer Zeit errichtet – insgesamt konnte man 5 Bauphasen über die Jahrhunderte verteilt feststellen. Im Inneren der Anlage stehen
einige Reste byzantinischer Kirchen.
In der Umgebung befinden sich die Reste der antiken Stadt Korikos.