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Große Teile der Gebirges in Kilikien bestehen aus Kalkstein, der meist kaum von Bodenkrume bedeckt ist –
eine Folge der weiträumigen Entwaldung des Gebietes in historischer Zeit. Frei liegender Kalkstein wird vom Regenwasser angelöst und zeigt dann typische Karstformen, wie diese Karren - Rillen,
die durch ablaufendes Regenwasser gebildet wurden Unterirdische Flüsse schufen große Höhlensysteme, die teilweise eingestürzt sind und riesige Dolinen bilden, wie die von Kanlidivane und die beiden “Himmel und Hölle” genannten. |
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Auf Schlangenaugen-Eidechsen trifft man häufig in diesen steinigen Biotopen. Die flinken Reptilien sind mit Schwanz nur
um 15 cm lang. Bei warmen Temperaturen laufen sich stets geschäftig umher – immer auf der Suche nach Insekten und anderen Kleintieren. Ihre Augen besitzen wie die der Schlangen kein frei
bewegliches Lid. Charaktervögel dieser Landschaften sind die Felsenkleiber. Sie sind etwas kräftiger gebaut als unsere
heimischer Kleiber und brüten nicht in Baumhöhlen, sondern bauen jedes Jahr aus Lehm und Speichel eine steinharte Festung für ihre Jungen. |
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In Kilikien sind große Landstriche auch bewaldet. Allerdings handelt es sich überwiegend nicht um natürliche
Wälder, sondern um Aufforstungen. |
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Für Touren in den höheren Taurus ist es im März / April noch sehr früh - und wir “erwischten” bei unserem
Aufenthalt zudem noch ein recht kühles Frühjahr! |
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